Wir hatten uns für die Anreise über den Hafen in Emden entschieden und von da aus mit der Autofähre der AG-Ems, allerdings ohne Auto. Man kann das Auto zwar mitnehmen nach Borkum, aber die Verwendungsmöglichkeiten sind stark eingeschränkt und die Kosten dafür sind vergleichsweise hoch. So haben wir uns auf die Nutzung von Bus und Bahn beschränkt. Auch das Ausleihen von Fahrrädern ist eine Option. Fahrrad-Verleihe finden sich in fast jeder Straße.
Angereist sind wir am Samstag den 11.10. 2025. Die Autofahrt über B67 und A31 war sehr entspannt, es war an einem Samstagmorgen und nur wenig Verkehr.
In Emden angekommen stellten wir allerdings fest, dass wir mit dem ersten Tag der Herbstferien, wohl einen Hauptanreisetag erwischt hatten, der große Parkplatz P1 war bereits voll bzw. ausgebucht und so mussten wir auf den Schotterplatz P3 für die Tagesgäste ausweichen. Mit 6,50 / Tag waren wir dann dabei, die wir im Voraus an einen Parkplatzwächter bezahlen mussten.
Kurz vor 14:00 wurde dann der Anleger für die Fähre nach Borkum geöffnet und wir konnten aus das Fährschiff Ostfriesland betreten. Da auch das Schiff sehr voll waren im Schiff keine Plätze mehr zu ergattern und wir nahmen zunächst auf dem Oberdeck Platz.
Schnell verließ das Schiff den Hafen in Richtung Emsfahrwasser, wo reger Betrieb herrschte. Zahlreiche Schiffe kreuzten unseren Weg vorbei am niederländischen Eemshaven auf der hohen See Richtung Borkum. Andere Fähren, Schnellbote, Segel- und Frachtschiffe kamen uns entgegen.
Der Anleger in Borkum, die Reede, ist im Süden der Insel. Dort legte die Fähre an. Direkt neben dem Bahnhof der Kleinbahn, in die wir umstiegen. Die Fahrt mit der Kleinbahn in Stadt ist im Fahrpreis für die Fähre enthalten.
Mit der Kleinbahn ging es in die Stadt Borkum, an der Haltestelle Jakob van Dyken-Weg verließen wir die Kleinbahn, um von dort aus weiter zu Fuß zu unserem Ferienhaus Borkumer Luft in der Julianenstraße 11 zu laufen. Im Haus angekommen, bezogen wir erst einmal die Zimmer. Das Haus hatte drei Schlafzimmer und bei jedem Zimmer gab es ein eigenes Badezimmer. Das Zimmer in der zweiten Etage hatte einen kleinen Balkon, die Gemeinschaftsräume waren im Erdgeschoss, Küche, Eß- und Wohnzimmer und eine kleine Terrasse luden zum Verweilen ein.
Wir kauften dann noch im Supermarkt Markant die ersten Sachen für das Frühstück am nächsten Tag und nahmen uns beim Hähnengrill direkt am Supermarkt ein halbes Hähnchen bzw. Hamburger für das Abendessen mit. Den Tag ließen wir mit einer Kniffelrunde ausklingen.

























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