Ameland seit 1973

Ameland

Ameland ist, auf der Karte von links gesehen, die vierte der bewohnten westfriesischen Inseln. Von den fünf westfriesischen Inseln liegt sie mit einer Größe von knapp 57 km² im Mittelfeld nach Terschelling und vor Schiermonnikoog. Auf Ameland finden sich vier Ortschaften, von links gesehen, Hollum, der größte Ort, Ballum, die Hauptstadt, früher stand hier das Schloss, heute ist dort die Verwaltung der Gemeinde Ameland, Nes, der zentrale und geschäftige Ort, hier ist auch der Hafen und als letztes, ganz rechts Buren, der kleinste Ort. Hinter diesem Ort finden sich dann nur noch die Salzwiesen und die Dünen mit an der Ostspitze dem Oerd. Die Insel verfügt im Süden, insbesondere zwischen Ballum und Hollum über mehr landwirtschaftlich nutzbare Flächen als die meisten anderen Inseln mit Ausnahme von Texel. Im 17. und 18. Jahrhundert lebten die Einwohner hauptsächlich vom Walfang, davon zeugen die zahlreichen Kommandeurs-Häuser insbesondere in Nes. Heute ist die Insel geprägt vom Tourismus, aber mehr als auf anderen Inseln findet man hier Unterkünfte für Gruppen insbesondere Jugendlager. Der in Kevelaer geborene Geistliche und Klever Studienrat und später Anholter Pfarrer, Edmund Janssen war ein Freund der Insel und nach dem ersten Weltkrieg kam er auf die Idee, Kinder zur Erholung auf die Insel zu schicken. Er selbst kannte die Insel schon seit 1906, hatte selbst niederländisch gelernt und sich mit einigen Ameländer Familien angefreundet. Er verfügte auch über ein Kapitänspatent und einen alten Fischkutter. 1921 fuhr er zum ersten Mal mit einer Gruppe Jugendlicher von Kleve über den Rhein und die Ijssel durch die Zuiderzee (das heutige Ijsselmeer) nach Ameland. Dies wiederholte er jedes Jahr bis 1938.

 

 

Wappen von Borkum (Wikipedia)

Wappen von Terschelling (Wikipedia)

Flagge von Borkum (Wikipedia)

Flagge von Terschelling (Wikipedia)

Nach dem zweiten Weltkrieg konnten die Fahrten ab 1953 wieder aufgenommen werden und er gründete das Ameland-Kinderferienwerk. Viele katholische KIrchengemeinden insbesondere aus Nordrhein-Westfalen schlossen sich dem an. So kam es, dass wir selbst, Anita und Reinhard, ab 1973 in unseren jungen Jahren an den Ferienlagern teilnahmen. Danach hatte die Insel für uns eine magische Anziehungskraft und wir fuhren wiederholt als Jugendliche, junge Erwachsenes und später auch als junge Eltern mit unseren Kindern fast jedes Jahr nach Ameland, selbst heute noch sind wir mindestens einmal, aber meist auch mehrfach auf unserer „Heimatinsel“ Ameland.

Ameland ist über den Anleger in Holwerd mit einer Fähre zu erreichen, die Mitnahme von Auto und Fahrrädern ist in jedem Fall sinnvoll, die Insel verfügt über ein ausgedehntes Radwege-Netz. Für ein Auto ist eine vorherige Reservierung notwendig. Die Überfahrt dauert ca. 50 Minuten. Wer es besonders eilig hat, kann auch das Schnellboot benutzen.

 

Die Insel Ameland wird von uns seit 1973 besucht. Reiseberichte werden hier in Kürze veröffentlicht.

 

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