Am nächsten Tag war ich wieder früh wach, ein kleiner Spaziergang führte mich über die zahlreichen Bootsstege rund ums Hotel Fährhaus Wischhafen, bevor es dann zum ebenfalls reichlichen Frühstück ging. Dann noch die Koffer gepackt und anschließend ging es gegen 10:00 Uhr zunächst in Richtung Cuxhaven. Für den Weg dorthin hatten wir uns einige Zwischenstationen vorgenommen Die erste war die kleine Stadt Freiburg (Elbe). Hier fanden wir einen kleinen Hafen und die Werft, die die Boote für Helgoland baut und instand setzt. Weiter ging es dann zum Leuchtturm in Balje, der Weg dorthin führte uns durch einen Streifen Land zwischen zwei Deichen, dort gab es riesige Ackerfläche, wir sahen einen Claas-Traktor, der hinten keine Räder, sondern ein Kettenfahrwerk hatte. Bei dem Leuchtturm von Balje handelt sich eigentlich um zwei Leuchttürme, den historischen Leuchtturm und einen neuen Leuchtturm. Die Leuchttürme stehen direkt an der Elbe und waren nicht zugänglich. Der Weg führte uns weiter zum Oste-Sperrwerk, auch hier machten wir einen kurzen Zwischenstopp. Wir hatten Glück, denn die Brücke über das Sperrwerk ist nicht zu jeder Zeit befahrbar. Wir konnten sie an diesem Tag, aber ganz normal befahren.
Der Weg führte uns dann weiter nach Cuxhaven. Hier wollten wir uns noch die „Dicke Berta“ anschauen, ebenfalls ein historischer Leuchtturm, der auch besichtigt werden kann. Wir erreichten den Leuchtturm außerhalb der Öffnungszeiten. Dafür war aber das Café „Zur Schleuse“ geöffnet. Wir konnten auf der windgeschützten Terrasse einen schönen Platz in der Sonne ergattern und entschiedenen uns für eine Tasse Kaffee mit einer Waffel mit Eis und Sahne, bzw. Anita für eine mit Eis und heißen Kirschen. Nach dieser letzten Station fuhren wir durch den Hafen, und dann noch Richtung Sahlenburg, wo wir im August Zwischen-übernachtungen machen werden bei unserer Expedition nach Helgoland und Neuwerk. Von Sahlenburg aus, suchten wir den schnellsten Weg zur A27, die uns Richtung Emden zurück an den Niederrhein führte. Mit einer kurzen Pause erreichten wir Kevelaer dann wieder gegen 18:30 Uhr. Zuerst holten wir unseren Hund Nessi bei unserer Tochter ab, später brachte uns unser Sohn auch noch den zweiten Hund Antje wieder zurück. So endete ein schöner Urlaub endgültig.















