Am fünften Tag hatten wir das Ostland auf dem Plan. Nach dem Frühstück gingen wir zur Bushaltestelle um die Ecke an der Deichstraße. Der sehr nette Busfahrer wies uns freundlicherweise auf die Möglichkeit einer Zehner-Karte hin. Die Fahrt führte durch die Stadt Borkum am Flughafen vorbei bis zur Endstation Ostland.
Ostland besteht im Wesentlichen aus zwei Gastwirtschaften, einem Reiterhof und einem Campingplatz.
Wir stiegen aus dem Bus und liefen ein Stück zurück bis zur Aussichtsdüne. Noch war das Wetter nicht so schön, aber das sollte sich im Verlaufe des Tages noch ändern.
Die Hinweistafel auf die Strand-, Wald und Dünenbewohner war sicherlich nicht ganz ernst gemeint, machte aber deutlich mit welchen Problemen die Natur hier kämpft.

Hinter jeder Düne auf dem Weg zum Strand kamen neue Dünen, der Weg schien endlos. Am Ende erreichten wir dann doch den Strand, aber auch der war sehr breit, ebenfalls ein weiter Weg bis zum Wasser.
Die Strandaufgänge waren mit orangen Andreaskreuzen gekennzeichnet, so konnte man vom Wasser aus sehen, wo ein Weg durch die Dünen zurück Richtung Ostland führte. Wir hatten uns entschlossen so weit zu gehen, bis wir zu einem Dünendurch kommen, vom Ende dieser Öffnung führte uns dann der Weg wieder zurück in das Innere der Insel.
Wir hatteDer Dünendurchbruch geht mehrere hundert Meter in Richtung Inselinneres, bevor man den Weg zur Bake im Ostland findet.
Der Weg führt uns auf eine hohe Düne, von da aus hatten wir einen guten Ausblick auf den Dünen-Durchbruch.
Durch die Dünen im Ostland wanderten wir vorbei an der Bake zum Sterrenk-Klip, einer Aussichts-Düne mit Blick auf das Watt und die Reede. Sie liegt am Ende des Seedeiches.
Zum Abschluss des fünften Tages kehrten wir in den Bauernstuben ein, Kaffee, Tee, Windbeutel und Käsekuchen sorgten für die Stärkung. Zurück ging es mit dem Bus zum Ort. Zum Abendessen bestellten wir an diesem Abend bei der Pizzeria Al Mare, der Lieferservice war schnell und die Pizzas waren schmackhaft und reichlich.




























