Für den letzten ganzen Tag auf der Insel hatten wir uns einen Besuch der Reede vorgenommen. Quasi als Test für den Abreisetag, gingen wir zum Haltepunkt Johann-van Dycken-Weg der Kleinbahn. Der Zug Richtung Fähre fuhr um 10:30 Uhr ab Bahnhof Borkum, würde also ca. 4 Minuten später am Jakob-van-Dycken-Weg erwartet. So waren wir kurz vor Halb-Elf am Haltepunkt. Aber zunächst kam die Bahn aus Richtung Hafen mit den Fahrgästen der Fähre, die kurz zuvor im Hafen eingelaufen war. Wenig später kam dann aber auch der Zug vom Bahnhof und wir stiegen in den letzten Waggon ein, weil wir noch keine Karten hatten. Aber bis zum Hafen kam kein Schaffner, um den Preis für die Fahrt zu kassieren. Am Bahnhof warteten wir dann noch kurz, aber es kam kein Schaffner. So erkundeten wir zunächst den Fährhafen.

 

Vom Fährhafen gingen wir weiter zum Hafen der Insel Borkum. Von diesem Teil des Hafens starten die Fahrten der Versorgungsboote für die Offshore-Windparks, früher wurde der Hafen auch von der Marine benutzt. Eine Attraktion des Hafens ist das Feuerschiff Borkum-Riff und die darin befindliche Ausstellung zum National-Park Borkum-Riff.
Wir besichtigten das Feuerschiff und drehten noch eine Runde durch den Hafen. Das Restaurant Mackie Messer im Hafen war leider dauerhaft geschlossen.

Wir fuhren daher mit dem E-Bus zurück in die Stadt Borkum, bis zum ZOB, dem zentralen Omnibus Bahnhof. Die Damen gingen noch auf Shopping-Tour, die Herren gingen zum bereits bekannten Lokal Lord Nelson, wo wir noch einige gesellige Stunden verbrachten. Die Damen kamen später hinzu. Nach einer kurzen gemeinsamen Runde durch das Dorf gingen wir zurück zur Wohnung ruhten uns etwas aus und gingen dann später zum Restaurant Störtebecker, um dort noch eine Henkers-Mahlzeit zu uns zu nehmen. Eine Reservierung in dem Restaurant, das in unmittelbarer Nähe zu unserer Wohnung lag, ist dringend zu empfehlen.